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Ihre Bewerbungs-Mappe



Adresse und Umschlag

Gestaltung des Deckblattes

Checkliste – Ist Ihre Bewerbung vollständig?

 

Bei den Firmen gehen meist mehr als 100 Bewerbungen ein. Für drei Viertel davon verwendet der Personalentscheider zunächst kaum mehr als 30 Sekunden. Deshalb muss die Form unbedingt stimmen, denn sonst nützen die besten Inhalte nur wenig.

Damit Ihre Mappe bei der ersten Durchsicht nicht sofort aussortiert wird, müssen Sie Folgendes unbedingt beachten:

Aufbereitung Ihrer Mappe - optisch ansprechend

das heißt, keine übertrieben aufwendige Mappe, ein aktuelles Bild vom Fotografen (keinesfalls ein Privatfoto), die Qualität der Ausdrucke und Kopien sollte so gut wie möglich sein.

Ihre Unterlagen in der richtigen Reihenfolge

Deckblatt
Anschreiben (1-seitig)
Lebenslauf
evtl. eine Über-Mich-Seite
Zeugnisse

Frei von Fehlern: Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf!
Das gilt vor allem für Bewerbungen im kaufmännischen Bereich. Wenn Sie beruflich mit viel Schriftverkehr zu tun haben werden, dann ist Ihre Bewerbung gleichzeitig ein Beweis Ihres Könnens. Man wird von Ihrer Bewerbung sofort auf Ihre Arbeitsleistung im Berufsalltag schließen. Und keine Firma möchte, dass die Briefe fehlerhaft und unansehnlich das Haus verlassen. Lassen Sie daher Ihre Mappe vor dem Versand unbedingt Korrektur lesen. Am besten von einem Profi. Eine fehlerfreie Mappe ist den kleinen finanziellen Aufwand dafür auf jeden Fall wert.

Bei Berufen, die wenig mit Schreibarbeiten zu haben, sind Fehler eher verzeihlich, aber ... ein fehlerfreies Anschreiben schadet garantiert nicht. Im Gegenteil. Man erkennt dadurch, dass der Bewerber - auch in berufsfremden Bereichen - Wert auf korrekte Arbeitsweise legt.

Deckblatt

Ein Deckblatt ist kein Muss. Falls Sie jedoch im Umgang mit dem PC fit sind und die Möglichkeit dazu haben, dann erstellen Sie ein ansprechendes Deckblatt ... und zwar ansprechend für den Empfänger.

Haben Sie bei der grafischen Gestaltung immer Ihr eventuelles Aufgabengebiet im Blickfeld. Bewerben Sie sich z. B. bei einer Werbeagentur, dann darf die Gestaltung sicher etwas pfiffiger und farbenreicher sein. Bewerben Sie sich für den kaufmännischen Bereich, dann sollten Sie die Gestaltung etwas sachlicher und ruhiger halten.

Wenn Sie sich für eine Gestaltungsart entschieden haben, dann binden Sie diese Elemente auch im Anschreiben und dezent auch im Lebenslauf ein.

Ihre Unterlagen müssen vollständig sein
Achten Sie vor dem Versand der Mappe unbedingt darauf, dass alle zur Bewerbung gehörenden Unterlagen vorhanden sind. Den schlechten Eindruck durch fehlende Unterlagen können Sie kaum wieder gutmachen. Was denkt sich dann der potenzielle Arbeitgeber? „Wenn die Bewerbung schon schlampig erstellt ist, wie ist dann der Arbeitsstil?“ oder „Hat das vielleicht einen Grund, dass bestimmte Unterlagen fehlen?“. All das hinterlässt einen faden Beigeschmack. Und bei der Vielzahl der vorliegenden Bewerbungen kann er sicher auf eine unvollständige Bewerbung verzichten.

Deshalb: Vor dem Zukleben des Kuverts noch einen prüfenden Blick hineinwerfen! Es lohnt sich immer.

Adresse und Umschlag

Sie haben eine leserliche Handschrift? Dann spricht nichts dagegen, den Umschlag von Hand zu beschriften. Es muss kein mit dem Computer/Drucker adressierter Umschlag sein. Meist wird dieser sowieso von der Poststelle geöffnet. Bei der Adressgestaltung beachten Sie bitte die DIN 5008.

Ausführliche Informationen finden Sie in diesem E-Book unter dem Punkt: „Das Wichtigste der DIN 5008“.

Fensterumschläge haben sich als sinnvoll erwiesen. Das erspart Ihnen das nochmalige Schreiben der Empfängeradresse (vorausgesetzt, die Angaben des Anschreibens sind korrekt positioniert).

Vergessen Sie bitte nicht, Ihren Absender gut sichtbar und gut lesbar anzubringen. Entweder handschriftlich auf dem Kuvert oder - falls Sie ein Fensterkuvert verwenden - Sie arbeiten Ihre Absenderadresse korrekt mit ins Anschriftenfeld ein. Dies würde gleichzeitig auf ein professionelles Arbeiten mit PC und Text hindeuten. Ein Vorteil, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Gestaltung des Deckblattes

Foto

Im oberen Bereich positionieren Sie rechts Ihr Foto. Links daneben beschreiben Sie die Stelle, für die Sie sich bewerben.

Das Foto hat den Zweck, dass der Betrachter sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von Ihnen machen kann. Deshalb versuchen Sie, so natürlich und echt wie möglich rüberzukommen. Übertreiben Sie es nicht mit Styling und Farbe.

Zum Vorstellungstermin erwartet der potenzielle Arbeitgeber die Person, die er vom Foto her „kennt“. Ebenso erwartet er dann nach der Einstellung, dass Sie im gleichen Stil zur Arbeit erscheinen.

Ein grober Fehler wäre, wenn Sie sich im gestylten Look fotografieren lassen und dann im absoluten Freizeit-Schlabber-Look zur Arbeit erscheinen.

Ihr Bewerbungsfoto sollte auch der angestrebten Stelle entsprechen. Also bitte nicht im Anzug fotografieren lassen, wenn Sie sich als LKW-Fahrer bewerben. (Dies nur als Beispiel)

Logo

Im unteren Teil positionieren Sie (falls technisch machbar) das Logo der Firma. Versuchen Sie dieses aus dem Internet zu kopieren oder vielleicht können Sie es auch einscannen. Die entsprechende Bilddatei lassen Sie dann (farbig) aufs Papier bringen. Das beeindruckt den Leser.

Nichts liest der Mensch lieber als seinen Namen bzw. den Namen seiner Firma.

Was sagt das Logo auf dem Deckblatt dem Leser?

Sie haben sich für seine Firma interessiert.
Sie haben sich mit ihm bzw. seiner Firma auseinandergesetzt.
Sie haben sich über seine Firma informiert.
Sie können mit Dateien, PC und Drucker umgehen.
Sie finden sich im Internet gut zurecht.

All dies drückt das eingefügte Logo ohne Worte aus. Ein Vorteil, den Sie unbedingt für sich nutzen sollten.

 

Checkliste: Ist Ihre Bewerbung vollständig?

- Anschreiben (nur lose mit in die Mappe legen)

- Deckblatt (nur wenn Sie eines wollen)

- Lebenslauf

- Über-mich-Seite (nur wenn Sie eine wollen)

- Foto (auf dem Deckblatt oder auf dem Lebenslauf)

- Schulzeugnisse (höchster Abschluss einer allgemein bildenden Schule)

- Ausbildungszeugnisse

- alle Arbeitszeugnisse früherer Arbeitgeber

- Nachweise über Aus- und Weiterbildungen

- Praktikumsnachweise

- Nachweise über Stipendien und Referenzen (falls vorhanden)

- Arbeitsproben (falls vorhanden)



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